Unsere erste Anlage war eine H0 / H0e Anlage. Als Vorbild sollte dafür der Bahnhof Radebeul-Ost Dienen. Letztlich umgesetzt wurde nur ein Teil der damaligen Pläne aus Platzmangel. Zudem wurden die Pläne an die Räumlichkeiten angepasst. Die Idee dabei war ein Fahrbetrieb auf einer zweigleisigen Hauptbahn auf zwei Etagen und eine Schmalspurbahn.

Für diese Anlage wurden ausführliche Pläne erstellt. Angefangen von der Gleisplanung über die Landschaftsgestaltung bis hin zum Bedienerpult.

 

 

Bild 1. die Entwürfe für die Eckteile mit den Gleiswenden nach unten. Diese Teile wurden auch gebaut, jedoch mit Änderungen am Gleisplan.

Bild 2. Von diesen drei Teilen wurden letzlich 2 Teile gebaut. Wobei es keine Güterabfertigung und nicht die umfangreichen Gleisanlagen der Schalspurbahn gab.

 

 

 

 

  Die Rahmen der Anlage wurden aus Aluminium-Winkelprofilen gebaut. Durch die Kastenbauweise der Rahmen hatte man eine obere und eine untere Ebene. Somit hatte man zwei Kreise zum fahren ohne das man dies als Kreis erkennen konnte. Als Gleismaterial wurde Pilz Selbstbaugleis verwendet. Das Gleismaterial gibt es heute noch in überarbeiteter Form bei der Firma Tillig. Als Weichenantriebe wurde anfangs auch die Pilz-Weichantriebe verwendet. Diese waren neben den Gleis befestigt und hatten eine Weichenlaterne. Nur die Zuverlässigkeit war nicht gegeben. Daher erfolgte ein Umbau auf Unterflurantriebe mittels Post-Relais. Diese Relais wurden dann auch für die Signale verwendet. Im übrigen hat man diese Technik auch bei der 1 TT-Anlage verwendet. Die Anlage hatte vier Fahrspannungsregler mit Impulsbreitensteuerung. Drei Fahrregler waren für die H0-Fahrstromkreise und einer für die H0e-Schmalspurbahn. Zur Überwachung der unteren nicht sichtbaren Strecke mit den Schattenbahnhof wurden Lichtschranken eingesetz. Zur Steuerung und Überwachung der Anlage gab es ein großes Standpult. Für die H0e-Anlage wurde am Ende noch ein zusätzliches Pult gebaut um eine besser Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit zu haben. Für H0e wurde das damals nur schwer zu beschaffende Gleismateril von Technomodell verwendet. Da es auch an H0e-Fahrzeugen mangelte, griff man auf den Eigenbau unter Verwendung eines Fahrwerkes eines vierachsigen N-Triebwagen  und eines Gehäuses eines zweiachsigen H0-Treibwagen von Piko zurück. Daraus entstand ein vierachsiger sächsischer VT.

 Da man auch immer vor hatte an Modellbahnausstellungen teilzunehmen kam es zu einen umdenken. Da die gebauten Anlagenteile in den Größen von 1,50 m x 0,75 m (Trasse) und 1,50 m x 1,50 m (Kehrschleife bzw. Gleiswende in die untere Etage)  unter anderen durch den beengten Zugang zu den damaligen Clubraum nicht zu transportieren waren wurde eine neue TT-Anlage gebaut. Die H0 / H0e Anlage musste später aus Platzmangel zerlegt werden. Somit bleiben uns nur noch die Fotos von der damaligen 1. Club-Anlage.

 


 

 

 

Auf Grund dessen, dass unser Clubräume der Schule in Halle-Kanena gehörten haben wir gerne auch deren Schüler bei uns mit aufgenommen. In deren Ergebnis wurde eine kleine TT-Anlage durch die Schüler aufgebaut. Für diese Anlage wurde das Standartgleismaterial von den Berliner TT Bahnen verwendet. Die Anlage existiert heute nicht mehr.

 

 

 

Gleisplan der Schüleranlage in TT.

 

 

 

 

 

 Für die Fotos für die H0 / H0e Anlage und die Schüleranlage in TT bitte den Button links nutzen.