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Anläßlich unseres Jubiläums 20. Jahre Modellbahnclub 6/67, im Jahre 2003, hat unser Vorsitzender Herr Wolfgang Zickhardt eine Chronik angefertigt. Diese Chronik wurde durch Ihn auch entsprechend Aktualisiert.
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Es begann alles damit, dass es ... |
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1983 bis 1985 |
... bei der damaligen Deutschen Post (Fernmeldeamt Halle/Saale) ein paar Verrückte gab, die sich mit dem Thema Modelleisenbahn beschäftigten. Man kam hier und da mal zusammen und sprach über das Hobby Eisenbahn im Kleinen und Großen. Da das alle nicht so recht befriedigte, kam man auf den Gedanken eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen. Beim damaligen Deutschen Modelleisenbahnverband (DMV) der DDR wurde ein entsprechender Antrag gestellt. Am 01.10.1983 war es dann soweit, wir wurden beim DMV als Arbeitsgemeinschaft 6/67 aufgenommen. Als erster Vorsitzender unserer AG (jetzt MEC) trat der Freund Bernd Tödtmann seine Funktion an. Nun wurden heftige Diskussionen um das Anlagenthema geführt. Mit der Zeit war die AG auf etwa 25 Mitglieder angewachsen. Räume waren zwischenzeitlich über die Frau des Vorsitzenden gefunden. Die AG war in Räumen des DFD in der Damaschkestraße untergekommen. Bauen konnten wir im Keller - Aufbauen in einem Raum im Erdgeschoss. Sehr bald stellte sich aber heraus, das der Kellerraum wenig geeignet war für die zum Anlagenbau benötigten Materialien war. Was immer noch nicht klar war - was wird gebaut. Die Mehrheit der AG - Mitglieder war Schmalspurfans. So wurde der Entschluss gefasst - Aufbau einer H0 - H0e - Anlage Bahnhof Radebeul. Nun wurden Besuche in Radebeul organisiert, Fotos und Skizzen gemacht und es wurde gemessen und gezeichnet. Es kam dann eine Länge der Anlage von 15 Metern heraus. Also einen verkürzten Gleisplan. "Spezialisten" unter den Mitgliedern legten nun Schienen und Weichen auf dem Fußboden aus und versuchten so einen Gleisplan zu erstellen. Aber daraus wurde zum Glück nichts. Dank des Freundes Detlef Sabsch entstanden vernünftige und umsetzbare Pläne. Freund Sabsch hat dann Halle verlassen und hat ein Modelleisenbahnfachgeschäft eröffnet. Es wurden Werkzeuge und Modellbahnmaterial beschafft und die ersten Segmente angefertigt. Hier auch Dank an die Kollegen des damaligen Fernmeldeamtes, welche uns zu dieser Zeit finanziell und materiell unterstützten. Unsere Aktivitäten beschränkten sich aber nicht nur auf die kleine Eisenbahn. Um uns ein finanzielles Polster zu schaffen führten wir im Bw Halle P Pflegearbeiten an Lokomotiven, wie z.B. bei der E 18 31 und E 18 18, durch. Auch wurden Fahrten mit der "Großen" Bahn durchgeführt. So gab es mehrere Bahnjubiläen welche wir besuchten (Oschatz - Kemlitz, Radebeul - Radeburg): Auf einer dieser Fahrten kam es dann zum zweiten Unfall in der Geschichte des 100 jährigen Bestehens der Bahn Radebeul - Radeburg. Ein Traktor versuchte noch einen unbeschrankten Bahnübergang zu befahren und wurde von der Lok erfasst. Zum Glück gab es kein Personenschaden, aber die Aufregung war groß. Natürlich wollten wir unsere Arbeit auch nach Außen dokumentieren. So gingen wir zu den ersten Ausstellungen (Güterbahnhof Halle, Haus des Lehrers, Station Junger Techniker Halle-Neustadt). Unsere Anlage überstand zwar nicht den Eröffnungstag, aber ein Anfang war gemacht. Einer unserer Freunde stellte zu diesen Ausstellungen auch "echt dampfende" Loks aus - er brachte es meistens fertig, dass an seinen Modellen der Motor durch brande, somit qualmte die Lok schön. Dann hatte unser Vorsitzende Hr. Tödtmann plötzlich andere Interessen und verließ die AG. Als neuer Vorsitzender wurde jetzt Hr. Wolfgang Zickhardt gewählt.
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1986 |
Als neues Mitglied wurde Hr. Hans -Joachim Pescht aufgenommen. Er zeigte uns bei seiner Vorstellung zwei Eigenbaumodelle in der Spur N - einen Kohleschuppen und einen vierachsigen Selbstentladewaggon. Ab jetzt sollte er die Landschaftsgestaltung übernehmen. Ende des Jahres standen wir urplötzlich vor verschlossenen AG - Räumen. Unser Vermieter hatte ohne Vorwarnung die Schlösser getauscht. Bei der Nachfrage wurde uns dann mitgeteilt, dass sie uns die Räume mit sofortiger Wirkung kündigen. Doch nun wohin?? Es begann eine Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Unser Freund Werner Lippert, wohnhaft in Halle - Kanena, entdeckte in der dortigem Schule ungenutzte Räume. Mit der Schule und dem Schulamt wurde ein entsprechender Mitvertrag abgeschlossen. Nun konnten wir die Räume in Beschlag nehmen. Die Räume wurden einmal als Wohnung der dortigem Gaststätte genutzt. Allerdings, nach dem Aussehen der Räume, vor Jahrzehnten. Also ging es erst mal ans Aufräumen. Mehrere Lkw - Ladungen mit Schutt und Müll wurden abgefahren. Neue Elektro-Kabel wurden verlegt, Türen eingebaut und Gitter vor den Fenstern angebracht. Nach langem Hin und Her wurde uns der Zugang zu den Räumen in der Damaschkestraße nochmals gewährt, so dass wir unsere Sachen heraus holen konnten. Endlich konnten wir uns an den Weiterbau der Anlage stürzen. Nun mussten wir feststellen, dass wir über die Freude kurzfristig neue Räume gefunden zu haben, die geplante Anlagenlänge vergessen hatten. So wie geplant konnte die Anlage nicht gebaut werden. Aber richtige Modelleisenbahner - die mit Herz und Seele dabei sind - lassen sich von so etwas nicht unter bekommen. Also wurde der Plan geschrumpft.
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1989 |
Ein neues Mitglied konnte begrüßt werden - Hr. Gerd Hechler. Er hatte sich auf die Elektrik und Elektronik spezialisiert. Jetzt wurde das Schaltpult mit einigen elektronischen Schaltungen versehen. Ende des Jahres bekam dann unser Freund Hechler den Einberufungsbefehl zur Volksarmee. Vielleicht, so unsere Gedanken sehen wir ihn in unseren Klubräumen nicht wieder. Doch nach nur 5 Monaten stand er wieder da. Seine Armeezeit war frühzeitig beendet.
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1990 |
Das Jahr der Wiedervereinigung brachte für uns große Einschnitte. Viele der Freunde sagten dem Hobby Ade, aus Geldmangel oder weil sie in den "alten" Bundesländern Arbeit gefunden hatten. Ein Freund verließ Deutschland sogar ganz. Es blieb nur der harte Kern von 5 Freunden. Im September kündigte dann zu allem Unglück auch die Schule an, dass sie unsere Räume anderweitig nutzen wolle. Es wurde wieder verhandelt - die Schule nahm ihre Nutzungspläne zurück. Außerdem haben wir aus der Schule Schüler gewonnen die dann eine eigene TT-Anlage aufgebaut haben. Leider hatten die Schüler in den Sommermonaten andere Interessen wodurch die Schüleranlage abgebaut wurde. Unsere H0 / H0e Anlage wurde weiter Ausgebaut mit Bau einer offenen Kehrschleife mit Bahnhof. Nun gab es 3. Eckteile von 1,50m x 1,50m und ein Längsteil von 1,50m x 1m.
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1995 |
Um unsere
H0 / H0e Anlage zu erweitern weicht die Werkstatt im kleinen Nebenraum. Um
jedoch die Anlagenteile zu verbinden musste ein Wanddurchbruch für die Gleise
mit einen entsprechen Teil hergestellt werden. Somit konnte unser Bahnhof mit
einem Längsteil erweitert werden. Wie sich leider bei den austauschen von
Anlagenteilen herausstellte, war die damalige Entscheidung auf Aluminiumprofile
für den Rahmenbau zu nutzen kein so gute Lösung. Es machte sich beim Bewegen
der Anlagenteile bemerkbar, dass diese sich leicht verzogen. Die Ursache waren
die Schraubverbindungen an den Al-Profilen die sich mit der Zeit lockerten.
Damit war der Rahmen nicht mehr im Winkel trotz der Knotenbleche. Anzumerken
ist das zu der Zeit wo mit den Anlagenbau begonnen wurde es wesentlich
einfacher war dieses Aluminiumprofil zu bekommen als Holz.
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1996 |
Durch eine Ergänzung zu unserem Mietvertrag mit der Grundschule Kanena erhielten wir noch zusätzliche Räume als "Werkstatt".
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1997 |
Letzte bauliche Veränderung an unsere H0 / H0e Anlage wobei das hintere Eckteil ausgetauscht wurde. Die H0-Gleise wurden wie auf den vorherigen Teil verlegt. Jedoch wurde unser H0e-Trasse neu verlegt. Das heißt es wurde ein Berg auf die Anlage gesetzt in dem die Schmalspurbahn eine Kehrschleife mit Ausweichstelle hatte. Womit erstmalig auf unseren H0e-Gleis nicht nur ein Pendelbetrieb stattfinden konnte. Schon jahrelang reifte der Gedanke der Teilnahme an Modelleisenbahnausstellungen. Bisher scheiterte dieses aber immer an der Größe unserer H0 - H0e - Anlagenteile. Nach einem Wochenendausflug kam unser Freund Hechler dann mit der Idee den Bahnhof Gerbstedt der ehemaligen Halle - Hettstedter Eisenbahn nachzubauen. Da die meisten AG - Mitglieder TT-Bahner sind, war es naheliegend auf diese Nenngröße umzustellen. Es hieß nun erst einmal die alte Anlage abzubauen - was speziell bei unserem Ehrenmitglied Freund Lippert nicht gerade Beifallsstürme auslöste. Aber in einer kleineren Nenngröße sahen wir die einzige Möglichkeit auch wieder an Ausstellungen teilzunehmen. Im Oktober 1997 wurde dann zwischen der Schule und der AG ein Ergänzungsvertrag aufgesetzt, der die Teilnahme von Schülern der Grundschule am Vereinsleben ermöglichte. Die Teilnahme beschränkte sich dann aber, trotz Bau einer eigenen Schüleranlage in der Spurweite TT nur auf die Wintermonate. Mit steigenden Außentemperaturen blieben immer mehr Schüler weg. Im Sommer war dann Baden und Radfahren wichtiger als Modelleisenbahn. Für unsere TT - Anlage Gerbstedt wurden nun Exkursionen vor Ort durchgeführt, mehrere dutzende Filme verschossen und Skizzen angefertigt. Nach eingehender Diskussion wurde dann die Größe der Anlage festgelegt. Gebaut sollten Module in den Abmessungen 1,00m x 1,50m werden. Damit so unsere Meinung, waren wir mobil und könnten diese Teile mit unseren Privatfahrzeugen zu Ausstellungen schaffen. Wie sich später herausstellte, hatten wir aber nicht bedacht, das bei einigen Pkw durch die Radkästen nicht so viel Platz war. Nun ging es ans Bauen. Hr. Zickhardt, sein Sohn (der zwischenzeitlich auch mitarbeitete) und Hr. Hechler die Gleisanlagen, Hr. Hechler die Elektronik und Elektrik; Hr. Pescht die Landschaftsgestaltung und den Hausbau. Da wir den Bahnhof Gerbstedt original nachbauen wollten, kamen Industrieprodukte für die Häuser nicht infrage. Alles also Eigenbau nach Fotos. Wie oft Hr. Pescht zu Hause beim Bau der Häuser geflucht hat, verschwieg er uns geflissentlich.
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1998 |
Im Oktober konnten wir die ersten 3 Module auf der Publikumsmesse in Bad Dürrenberg vorstellen. Zwei Teile waren nur Provisorien, dass Bahnhofsteil schon fast vollständig gestaltet. Welche gute Arbeit beim Gebäudebau unser Freund Pescht geleistet hatte, zeigte sich an den Äußerungen einiger Besucher aus der Gegend von Gerbstedt.
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1999 |
Teilnahme
am 1. Modellbahntag zur Weihnachtsausstellung im Dezember in Bad Dürrenberg mit
3. zum Teil im Bau befindlichen Anlagenteilen und einen provisorischen Teil.
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2000 |
Der
Veranstalter des Modellbahntages in Bad Dürrenberg Hr. Bossig hatte uns
angesprochen, ob wir nicht Lust hätten mal mit bei der "Modell &
Hobby" in Leipzig mit auszustellen.
So kam es dann zu unserer ersten großen Ausstellung. Wir waren hier an andere
Modul-Anlagen des Arbeitskreises-TT (AK-TT) angeschlossen. Dabei zeigten wir 4.
Anlagenteile und ein provisorisches Teil. Und um eine Verbindung zu den Modulen
nach AKTT-Norn zu haben bauten wir noch ein Modul. Außerdem nahmen wir am 2. Modellbahntag
in Bad Dürrenberg zur Weihnachtsausstellung teil. Es erfolgte die Umbenennung
in Modelleisenbahnclub (MEC).
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2001 |
Unser provisorisches Teil wird umgebaut zu einer offen Kehrschleife mit
einen Haltepunkt. Teilnahme am 3. Modellbahntag in Bad Dürrenberg, an der
"Modell & Hobby" Leipzig und der Ausstellung des MEC Halle. Bei
der Letzt genannten Ausstellung hatten wir allerdings die Schwierigkeit, dass
der für uns vorgesehene Platz nicht ausreichte.
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2002 |
Ein
weiter Ausbau unsere Anlage erfolgte jetzt bei den Modulen nach AKTT-Norm. Da
das Übergangsteil von unserer Anlage zu den Modulen als nicht Betriebs tüchtig
erwies musste es mit einem Modul verlängert werden auf 1,50m. Zu dem begann der
Bau einer offenen Kehrschleife mit
Abzweigungen. An den vorhanden Teilen wurde weiter Emsig an der
Landschaft und den Gebäuden gebaut. Es erfolgte die Teilnahme an der Publikumsmesse
des AKTT erstmalig im Kulturhaus in Leuna, an der
"Modell & Hobby" Leipzig und dem 4. Modellbahntag in Bad
Dürrenberg. Hier stellte der zwischenzeitlich zu uns gekommene Freund Bohnert
LGB - Fahrzeuge aus und der Freund Pescht zeigte einen Teil seiner Heimanlage
der Nenngröße N.
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2003 |
Das Jahr
der großen Einschnitte. Der Bereich Hochbauamt des Magistrat der Stadt Halle
wird ausgegliedert und der eigenständige Bereich "Zentrales Gebäudemanagement
(ZGM)" gegründet. Dadurch gehören die Schulräume nicht mehr der Schule
sondern diesem Betrieb. Völlig unvorbereitet werden uns im Rahmen dieser
erwähnten Umstrukturierung die Räume gekündigt und wir aufgefordert, diese
besenrein Anfang März zu übergeben. Verhandlungen mit der Schule und dem
Bereich ZGM mündetet in einer Besichtigung der MEC eigenen Räume. Ergebnis
dieser Besichtigung war die Aussage durch das ZGM, das die Räume in diesem
Zustand nicht vermietbar wären. Auch unser Angebot die Räume gegen ein geringes
Entgelt so zu übernehmen und mit eigenen Kräften und Mittel nach und nach zu
sanieren wurde abgelehnt. Als Alternative bat man uns einen Raum in der
Grundschule Kanena mit 35 m² mit einen Kaltmietpreis von 3,50 € je m² an. Dass
wir uns das mit einem Mitgliederbestand von 5 Personen nicht leisten konnten
wird wohl jeder verstehen. Als letzte Möglichkeit wandte sich unser Freund
Pescht an die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle Fr. Häusler. Das Ergebnis:
Uns wurde ein Mietvertrag über den Raum den wir bereits aus Kostengründen
abgelehnt haben, übergeben. Freund Pescht nahm nun Verhandlungen mit anderen
Betrieben auf. Schon nach kurzer Zeit konnte er uns das Angebot der
Energieversorgung Halle vorstellen. Schnell griffen wir zu. Im Juni konnten wir
dann zwei Räume in der Geschwister-Scholl-Straße beziehen. Die Räume wurden
sogar vor unserem Einzug nochmals gestrichen. Zwei Räume mit 32 m² bzw. 35 m²
mit Heizung - was will man als Modelleisenbahner mehr. Der Umzug von unseren
alten Räumlichkeiten in unser neues "Zuhause" haben wir dann mit viel
Kraft und Zeitaufwand mit unseren Privatfahrzeugen bewerkstelligt. Zur
"Modell & Hobby 2003" in Leipzig waren wir trotz Umzug, der sich
von Mai bis September hinzog, natürlich nicht viel Neues zeigen. Dennoch
erfolgte, auch bedingt durch die neuen Räume, der nochmalige Umbau des
Übergangsmoduls. Jetzt erhielt es einen Abzweig um die Anlage in den Clubräumen
aufstellen zu können. Und dazu kam noch ein kurzes 50 cm langes Modul. Somit
war der Aufbau der gesamten Anlagen in den Clubraum möglich.
Als nächste Aktivität des Jahres 2003 stand dann die „4.
Modellbahn-Weihnachtsausstellung „ der IG Modellbahn Schkeuditz“ bei Möbel
ERBE, vom 22.11. – 13.12.2003, an. Den größten Teil des Ausstellungsbetriebes
bestritt dort unser Modellbahnfreund Herr Pescht.
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2004 |
Im
Frühjahr dieses Jahres kündigte Modellbahnfreund Bohnert seine Mitgliedschaft.
Er wollte eine Ich – AG zur Betreuung von Musikgruppen gründen und fand daher
keine Zeit mehr für unser Hobby. Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns an der „Modell und Hobby 2004“ in Leipzig. Wir mussten wiederum feststellen, dass das Interesse an der Modelleisenbahn bei den Besuchern sehr groß war. Nur leider wirkt sich das nicht unmittelbar auf die Modelleisenbahnclubs aus.
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2005 |
Entgegen
der Meinung des Vorsitzenden unseres Clubs, der erst einmal ein Jahr Pause bei
der Messe Modell und Hobby in Leipzig machen wollte, wurde durch
Mehrheitsbeschluss auch für 2005 die Teilnahme festgelegt. Leider kam es dann
bei der Planung zur Messe in Leipzig zu einen Missverständnis wodurch wir dann
nicht mit unsere Anlage vertreten waren. Wir hatten uns dennoch gerne als
Betreuer bereiterklärt die befreundeten Modellbahnfreunde die langen 4. Ausstellungstage im Oktober zu unterstützen.
Dies natürlich auch um Kontakte zu Pflegen und um neue Kontakte für unseren
Club zu machen. Unser Modellbahnfreund Herr Pescht baute ein kleines Modul als
Endteil mit einer Kohlenhandlung mit Gleisanschluss. Dieses Präsentiert er im
November bei einen Kleinanlagenwettbewerb den der Modellbahnclub EMC 78 e. V.
Veranstaltete. An der Veranstaltung nahmen der Herr Pescht und Herr Zickhardt
mit einigen Modulen aus unseren Club teil. Die erste Überlegungen und Planungen
für ein weiteres Teil mit den Haltepunkt „Welfesholz“ beginnen als Ergänzung
zum Bahnhof „Gerbstedt“ der ex.
Halle-Hettstedter- Eisenbahn. Wobei unser Vorsitzender Herr Zickhardt auch schon
erste Fotos macht.
Ende des Jahres kündigte dann ein weiterer Modellbahnfreund aus
Gesundheitsgründen seine Mitgliedschaft. Somit sind wir nur noch 3 aktive
Mitglieder.
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2006 |
Im Januar
konnten wir ein neues Clubmitglied, einen Schüler, begrüßen. In den
Winterferien haben wir in Halle im K&K-Center bei den Modellbahnclub EMC 78 e. V. mit
ausgestellt. Da wir zugesagt hatten in Leuna zur Publikumsmesse des AKTT mit
teilzunehmen wurden dafür kurzfristig zusätzliche Module benötigt um die
Verbindung zu einer anderen Anlage herzustellen. Das hat für uns bedeutet es
wurde ein 90° Bogenmodul und ein 1m langes Übergabemodul gebaut welche den
Fahrbetrieb ermöglichten jedoch noch nicht fertig waren. Danach waren wir dann
bei der „Hobby-Modellbau-Spiel“ in Leipzig wieder mit am Stand des AKTT
vertreten. Unsere Anlagenteile fanden bei dem Publikum auch sehr großes
Interesse. Beginn des Bau des neuen Anlagenteil mit dem Haltepunkt
„Welfesholz“. Dazu hat Modellbahnfreund Herr Pescht auch einen Ausflug nach
Welfesholz unternommen um entsprechende Fotos zu machen.
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2007 |
Was sich
Ende 2006 andeutete ist Gewissheit unser Vermieter die Energieversorgung Halle
(Stadtwerke Halle) kann uns die Räume in der Geschwister-Scholl-Straße nicht
weiter zur Verfügung stellen. Das Gebäude wird abgerissen um dort
Einfamilienhäuser bauen zu können. Glücklicher weise werden uns einige
Alternativen angeboten, die dann auch besichtigt wurden und zu ausführlichen
Diskussionen führten. Hierbei sei auch unseren Modellbahnfreund den Herr Pescht
ein Dank ausgesprochen der sich hier sehr darum gekümmert hat. Das soll heißen
wir konnten neu Räume Anfang des Jahres erhalten die wir uns auch finanziell
leisten können und auch für uns geeignet sind. Das hat bedeutet erneut Umziehen, dies alles mit eigenen PKW,s,
wobei dabei wohl unser Vorsitzender Herr Zickhardt mit seinen Van die größte
Last getragen hat. Dennoch wurde auch an den Teilen und Modulen gearbeitet. Zu
erwähnen ist das 1m lange Übergabemodul, was im Vorjahr angefangen wurde hatte
sich auf Grund der Länge nicht bewährt und wurde durch ein 60 cm langes Modul
ergänzt.
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2008 |
In den
Winterferien waren wir vom 8. bis zum 10. Februar Eingeladen mit unserer Anlage
zur Modellbahnausstellung in Köhten. Im November folgten wir einer Einladung
zur Ausstellung in Halle im SKZ „Pusteblume“. Neben den Anlagenteil Welfesholz
wo die Baufortschritte zu sehen waren gab es ein kleines Modul von dem
Modellbahnfreund Herr Hechler mit einen kleinen Bahnübergang zu sehen. Außerdem
wurde ein kleines Übergangsmodul (60 cm lang) gebaut für den Übergang von 1- auf 2-gleisig
mit einer kleinen Stahlträgerbrücke. Dies soll uns künftig ermöglichen zweigleisige Module von anderen
Modellbahnfreunden mit unseren zu verbinden.
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2009 |
Im Januar
2009 sind wir einer Einladung nach Schkeuditz zu den Modellbahnfreunden der IG
Modellbahn Schkeuditz e. V. gefolgt. Hierbei hatten wir unsere gesamte Anlage
präsentiert. Das zweiteilige Übergangsmodul nimmt Gestalt in Form eines kleinen
Bahnhofes an, wobei hier noch einiges zu tun ist. Nun konnten wir auch
Mitgliederzuwachs verzeichnen nach dem unser Schülermitglied uns leider vor
einiger Zeit verlassen hatte. Ende September, Anfang Oktober war es dann wider
soweit wir waren am Stand des AKTT mit vertreten mit unserer Anlage bei der
Messe „modell-hobby-spiel“ in Leipzig. Dabei natürlich mit der üblichen
Verbindung zu den anderen Modulen von den anderen Modellbahnclubs. Im Anschluss
zur Ausstellung hat uns der Herr P. Lorenz von der Firma „P.L.-Modellbau“ zwei
Module übergeben um diese landschaftlich zu überarbeiten. Erste Überlegungen
und Planungen zur Erweiterung unsere Anlage mit den Hauptmotiv
Halle-Hettstedter-Eisenbahn werden angestellt. Dabei geht es darum den
Streckenteil von Gerbstedt nach Heiligental dazustellen. Wobei es dann
erforderlich wird nach Heiligental eine neue Kehrschleife mit Anschlussmöglichkeit
für die Module zu schaffen um eine entsprechenden Fahrbetrieb bei Ausstellungen
zu realisieren.
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2010 |
Die
Planungen für die neuen Teile gehen weiter. Wobei der Herr Zickhardt und der
Herr Hechler im Mai einen Ausflug nach Gerbstedt und Heiligental unternehmen um
entsprechende Fotos für die Umsetzung der Landschaft zu machen. Die drei neuen
Rahmen für die neuen Anlagenteile werden gebaut. Im September sind wir mal
wieder im Leuna zur Publikumsmesse des AKTT. Diesmal präsentieren wir unsere
Anlage alleine wobei jetzt auch alle gezeigten Anlagenteile als „fertig“
bezeichnet werden können. Hierbei hatten wir auch Besuch von der Redaktion der
Zeitschrift „TT Total“ die dann auch unsere Anlage in eine Artikel vorstellten.
Nach dem die Ausstellung beendet ist wird mit den vorbereiteten Rahmen der
Anlagenbau für die neuen Teile zur „Halle-Hettstedter-Eisenbahn“ begonnen. Zum
anderen hat vor allem unser Modellbahnfreund Milde sich darum gekümmert dass
das eine Modul von P. Lorenz eine komplett neue Landschaft erhält.
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2011 |
Die Arbeiten an den neuen Teilen mit dem Bahnhof Heiligental und der neuen Kehrschleife kommen vor ran. Zum Ende des Sommers sind die Gleise komplett verlegt und alle Arbeiten an der Elektrik abgeschlossen. Auch die beiden Module von P. Lorenz sind in der Bearbeitung und wurden zur Messe „modell-hobby-spiel“ in Leipzig vom 30.09.2011 bis zum 03.10.2011 am Stand des AKTT durch uns präsentiert. Dabei fand vor allem anklang die Baustelle für zwei AWG-Wohnblöcke mit einen Baukran der im Eigenbau entstand. Wobei von unseren Modellbahnfreund Herr Milde hierbei der größte Teil an Arbeit geleistet wurde. Anmerkung hierzu diese Art von Wohnblöcken wurden in der damaligen DDR in den 60`er Jahren gebaut. AWG war die Abkürzung für Arbeiter-Wohnungs-Genossenschaft die es in der DDR überall gab und die oftmals zu einen bestimmten Betrieb gehörten. Nach der Messe wurde entschieden dass das Modul von P. Lorenz, auf den sich die Baustelle befindet, um 10 cm zu verbreitern. Damit ist es möglich die Baustelle noch besser Umzusetzen.
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2012 |
Die arbeiten an den drei neuen Anlagenteilen gehen weiter voran. Jetzt steht natürlich der Landschaftsbau im Vordergrund. Ziel ist es bis zur Messe „modell-hobby-spiel 2012“ in Leipzig die ersten Ergebnisse dazu mit den ersten Gebäuden präsentieren zu können. Von unseren Modellbahnfreund Herr Pescht gab es einen Vorschlag, das wir für Ausstellungen eine kleine Kompakte und transportable Anlage zu bauen. Der Hintergrund ist das unsere Anlage und auch die bestehenden Module bei einer Ausstellung eine recht große Fläche benötigen die nicht überall zur Verfügung steht. Und zum Transport wird daher auch schon ein größerer Transporter benötigt um nicht x-male mit den Pkw fahren zu müssen. Generell wurde die Idee begrüßt. Jedoch sind zum einen noch entspreche Vorarbeiten notwendig und zum anderen müssen erst die aktuellen Arbeiten weitestgehend abgeschlossen sein. Zum Aufbau unserer Module und Anlagenteile haben wir eine Änderung beschlossen. Aktuell ist es so das alles auf Metallböcken aufgebaut wird. Künftig werden nur noch unsere Anlagenteile (1 m x 1,50 m) auf diesen aufgebaut. Alle anderen Module erhalten künftig eigene Beine die an den Teilen angebaut werden. Dies erspart uns einerseits den Nachkauf von Metallböcken und zum anderen ist es günstiger und einfacher unter den kleinen Modulen eigene Beine zu montieren als die großen Metallböcke zu verwenden die oftmals auch hinderlich sind.
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Nachwuchs bzw. Neuzugänge sind immer willkommen. |
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Wird Fortgesetzt! |
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Als Ergänzung hierzu sollte man sich auch die Fotoalben ansehen.